Wie sicher leben wir in Plochingen?

2012 veranlasste der damalige baden-württembergische Innenminister Reinhold Gall (SPD) eine Umstrukturierung der Polizei in Baden-Württemberg. Die Landesregierung sagte damals, das stärke die Präsenz der Beamten in der Fläche. Betrachtet man sich unsere Stadt, kann einem an der Sinnhaftigkeit dieser Aussage doch vermehrt Zweifel kommen. Brauchen wir Polizeipräsenz in der Fläche? Fakt ist, dass der Polizeiposten Stumpenhof schon vor vielen Jahren geschlossen wurde und der Polizeiposten in Plochingen nachts unbesetzt ist. Fußstreifen in der Nacht gibt es in Plochingen schon lange nicht mehr. Es wundert nicht, dass es schwierig ist, Täter auf frischer Spur zu ertappen und dingfest zu machen. Die Bevölkerungsstruktur und die Anzahl und Art der Kriminaldelikte haben sich stark verändert.

Sicherlich hat Innenminister Thomas Strobl (CDU) kein leichtes Amt übernommen.

Einbrüche in Privathäuser und in gastronomische Einrichtungen sind immer stärker wahrnehmbar.

In Sachen Drogenhandel ist Plochingen schon lange kein unbeschriebenes Blatt mehr. Die Schießerei und Messerstecherei am 14.2. 2020 in der Innenstadt ist noch frisch in unserer Erinnerung. Zuletzt wurden 2 Bankautomaten gesprengt, der eine am 9.4.2020 50 Meter und der andere am 15.2.2020 ca. 200 Meter Luftlinie von der nachts unbesetzten Polizeidienststelle entfernt.

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