Drohende, massive Erhöhung der Grundsteuern – nicht mit uns !

Beitrag aus dem Amtsblatt vom x.xx.xxx

Inflationäre Entwicklung der Immobilienpreise                                                                                   

Die Null-Zins-Politik der Europäischen Zentralbank hat dazu geführt, dass sich Sachwerte (Immobilien, Aktien etc.) inflationär verteuert haben. Mancher Plochinger Hausbesitzer ist dadurch zum Vermögensmillionär geworden, und viele andere wundern sich, wieviel ihr Haus oder ihre Wohnung heute wert ist. Änderung der Bemessungsgrundlage der Grundsteuer.                             

Die Grundsteuer orientiert sich z.Zt. an den Grundstücks- und Gebäudewerten des Jahres 1964. Das Bundesverfassungsgericht hat dem Bundesgesetzgeber aufgegeben, bis Ende 2019 eine neue Bemessungsgrundlage zu erarbeiten, in die die aktuellen Verkehrswerte einfließen. Bis spätestens 2025 muss die neue Grundsteuer umgesetzt werden.

Drastische Erhöhung der Grundsteuern droht 

Für die zu plötzlichem „Reichtum“ gekommenen Haus- und Grundstücksbesitzer bedeutet das, dass sie mit einer erheblichen Erhöhung der Grundsteuer rechnen müssen. Mieter sind, weil die Grundsteuer mittels Betriebskostenumlage an sie weitergereicht werden, gleichfalls betroffen.

Unsere Gegenmaßnahme

Wir werden uns dafür einsetzen, dass der Hebesatz der Grundsteuer (z.Zt. 400%) so weit gesenkt wird, dass das Gesamtaufkommen der Grundsteuer in Plochingen nicht steigt. Bei der Belastung mit Steuern und Sozialabgaben nimmt Deutschland unter den 30 Mitgliedsländern der OECD bereits heute nach Belgien den zweiten Platz ein. Auf den Spitzenplatz können wir verzichten.