Das Punkthaus

Der Ablauf vor dem Bau des Punkthauses auf dem Bruckenwasen ist sicherlich einzigartig in der Geschichte unserer Stadt. Über 1.400 Menschen sprachen sich mit ihrer Unterschrift dagegen aus, dass unser „Grüne Lunge“ zerstört wird. Der einst in der Wettbewerbsausschreibung festgelegte Blick vom Bruckenwasen auf den Plochinger Kopf interessiert laut Bauamtsleiter heute nicht mehr. Zunächst wurde ein Kaufvertrag für das Grundstück ohne Gemeinderatsgenehmigung abgeschlossen. Laut Bundesanzeiger hat der Investor „r:con Gesellschaft für Projektentwicklung und Projektsteuerung mbH“ eine schlechte Bonität. Gesellschafter sind im Handelsregister die Herren Geiselmann und Hauff. Daneben gibt es noch die Architektengruppe Geiselmann+Hauff GmbH, die im Unternehmensregister auch nicht mit guter Bonität glänzt und ebenfalls am Bau beteiligt sein wird. Was passieren kann, wenn dem Bauträger „die Luft ausgeht“ sieht man in Fellbach. Zwei Eigentümer haben vor vielen Jahren Edelstahlschornsteine mit Genehmigung des Bezirksschornsteinfegers an der Außenfassade anbringen lassen. Jetzt erhielten die Eigentümer 2 Schreiben mit der Aufforderung, die Befeuerungsanlagen zurück zubauen. Von einem Urteil, dass sie zurückbauen müssen, wissen beide nichts. Die Verwaltung wird das sicherlich aufklären. Die Eigentümer der beiden betroffenen Häuser sind jedenfalls größtenteils gegen das Punkthaus. Wir sind gespannt, wie sich die Problematik mit den Parkplätzen, dem Abstand zu den fehlenden Brandschutzwänden an der Außenfassade und der Zufahrt mit den Baustellenfahrzeugen entwickelt.

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